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Das sind die häufigsten Fehler beim Akkuladen

Akku richtig aufladen

Der Abend ist verplant, der Akku schon fast am Ende. Also nochmal kurz ans Ladegerät, um noch ein paar Prozent rauszuholen. Nach etlichen Instagram Storys ist der grandiose Abend dann auch ausreichend dokumentiert und die kleine Batterie im Smartphone komplett erschöpft. Kein Problem, über die Nacht kann der Akku ja geladen werden. Wenn Dir dieses Vorgehen bekannt vorkommt, dann solltest Du jetzt aufpassen!

Denn es gibt ein paar Dinge zu beachten, wenn man seinen Akku schonen möchte und ihn richtig aufladen will. Diese Fehler solltest Du daher beim Aufladen Deines Akkus unbedingt vermeiden!

1. Irgendein Ladegerät wird schon gehen

Man ist gerade unterwegs, hat kein Ladegerät eingepackt und nutzt mal schnell das vom Gegenüber. Das könnte dem Akku schaden. Denn manche Ladegeräte sind nicht ausreichend isoliert oder weisen Spannungsschwankungen auf. Es empfiehlt sich daher das Smartphone immer nur mit dem Originalladegerät und -kabel aufzuladen. So wird der Akku nicht übermäßig strapaziert und optimal gefüllt.

2. Zu früh oder zu spät aufladen

Du hast noch 70 Prozent auf dem Akkustand, suchst aber jetzt schon wieder nach der nächsten Steckdose? Dann kannst Du Dir die Mühe sparen und ganz entspannt noch etwas warten. Wer seinen Akku nämlich bei einem höheren Ladestand nachlädt, schadet dem Akku. Am besten ist es, wenn der Akkustatus weniger als die 30 Prozent beträgt und Du erst dann Dein Smartphone wieder einsteckst.
Den Akku bis zum Ende auszureizen ist jedoch auch nicht die beste Idee. Ideal ist ein Ladestand zwischen 10 und 30 Prozent, um mit dem Aufladen zu starten. In regelmäßigen Abständen und nicht zu häufig kannst Du den Akku aber einmal fast komplett entladen und wieder aufladen.

3. Unregelmäßig laden

Der Akku funktioniert am besten bei 30 bis 70 Prozent. Daher empfiehlt es sich immer ein Auge auf den Akkustand zu haben. Solltest Du bemerken, dass Du aber mehrmals am Tag zum Ladegerät greifen musst, solltest Du Deinen Akku etwas schonen oder über einen neuen Akku nachdenken.

4. Über Nacht laden

Am Ende des Tages ist oft auch der Akku am Ende. Doch das Smartphone die ganze Nacht über eingesteckt zu lassen, ist nicht unbedingt die beste Idee. Denn zum einen erhitzt sich das Smartphone beim Ladevorgang. Wird das Handy zudem im Bett geladen, kann die Wärme nur schwer ausgeglichen werden, da Kopfkissen oder Decke die entstandene Wärme speichern und sich das Gerät somit noch stärker erhitzt. Hinzukommt, dass das Smartphone generell nach einer kürzeren Zeit aufgeladen ist, als die Nacht andauert. Ist das Handy vollständig geladen, stoppt die Ladefunktion automatisch, dann beginnt der Akkustand wieder zu sinken. Nach einer Weile setzt dann aber das Nachladen ein, welches bei zu häufiger Nutzung die Akkulaufzeit verringern kann. Allerdings sind die Auswirkungen bei neuen Smartphones lange nicht mehr so gravierend wie bei älteren Handys.

5. Heiß, heißer, mein Smartphone

Der Ladevorgang selbst erhitzt das Smartphone schon ganz gewaltig, setzt man das Gerät dann noch hohen Temperaturen aus, wird der Effekt nur noch verstärkt. Dadurch können Teile des Akkus sowie des Smartphones beschädigt werden. Generell fühlt sich ein Smartphone bei einer Umgebungstemperatur zwischen 10 °C und 30 °C wohl. Achte daher an heißen Tagen darauf, dass Du die Schutzhülle während des Ladevorgangs entfernst, so kann die Wärme, die beim Laden entsteht an die Umgebung besser abgegeben werden.

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